Wissen teilen. Vielfalt stärken. Offen arbeiten.
OpenRewi ist aus der Überzeugung entstanden, dass rechtswissenschaftliches Wissen frei zugänglich, gemeinschaftlich erarbeitet und kontinuierlich weiterentwickelt werden sollte. Wir verstehen Offenheit nicht nur als Frage der Veröffentlichung, sondern als Grundhaltung in Forschung, Lehre und unserer Zusammenarbeit.
Unser Ziel ist eine Rechtswissenschaft, die Wissen teilt, unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht und möglichst vielen Menschen die Mitwirkung ermöglicht.
Offene Rechtswissenschaft
Für uns gehört zu guter Rechtswissenschaft, dass Ergebnisse nachvollziehbar, zugänglich und nachnutzbar sind. Deshalb setzen wir auf offene Publikationsformen, kollaborative Arbeitsweisen und eine Kultur des Austauschs.
OpenRewi versteht wissenschaftliche Publikationen nicht als fertige Endprodukte, sondern als Beiträge zu einem gemeinsamen Wissensprozess. Kritik, Diskussion und Weiterentwicklung verstehen wir als Bestandteil wissenschaftlicher Qualität.
Open-Access-Statement
OpenRewi versteht offenen Zugang zu Wissen als grundlegende Voraussetzung zeitgemäßer Wissenschaft und Lehre. Deshalb stellen wir unsere Publikationen frei und dauerhaft im Internet zur Verfügung.
Alle von OpenRewi veröffentlichten Inhalte können ohne finanzielle, technische oder institutionelle Zugangshürden gelesen, heruntergeladen, genutzt und geteilt werden. Der Zugang zu unseren Materialien ist unmittelbar nach Veröffentlichung und ohne Embargofrist möglich.
OpenRewi veröffentlicht seine Inhalte unter offenen Lizenzen. Diese ermöglichen es, Materialien rechtssicher weiterzugeben, zu vervielfältigen, zu zitieren, für Lehr- und Lernzwecke zu nutzen sowie – entsprechend den jeweiligen Lizenzbedingungen – weiterzuentwickeln. Unsere Publikationen richten sich an Studierende, Lehrende, Forschende, Praktiker*innen und alle weiteren Interessierten.
Offene Lizenzen und Nachnutzung
Wir verstehen Nachnutzbarkeit als wesentlichen Bestandteil offener Wissenschaft. Wissen soll nicht nur gelesen, sondern auch genutzt, verbessert und weiterverbreitet werden können.
Durch offene Publikationsformen fördern wir den Austausch von Wissen innerhalb und außerhalb der Rechtswissenschaft.
Offenheit als wissenschaftlicher Grundsatz
Open Access bedeutet für OpenRewi mehr als den freien Zugang zu Veröffentlichungen. Wir möchten rechtswissenschaftliches Wissen möglichst vielen Menschen zugänglich machen – unabhängig von institutioneller Anbindung, finanziellen Möglichkeiten oder geografischem Standort.
Open Access bei OpenRewi
OpenRewi ist den folgenden Grundsätzen verpflichtet:
- Unterstützung von Open Science und Open Educational Resources (OER)
- freier und unmittelbarer Zugang zu allen Publikationen
- keine Bezahlschranken oder Embargofristen
- Einsatz offener Lizenzen
- langfristige Verfügbarkeit,
- Förderung von Nachnutzung, Weiterentwicklung und Wissensaustausch
Gemeinsam statt allein
OpenRewi lebt von Zusammenarbeit. Unsere Projekte entstehen in Teams aus Autor*innen, Herausgeber*innen, Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Praktiker*innen.
Wir sind überzeugt, dass wissenschaftliche Qualität von unterschiedlichen Perspektiven profitiert. Kollaborative Schreibprozesse, Peer Review und offene Diskussionen stärken die Inhalte unserer Projekte und ermöglichen fortlaufende Verbesserung.
Qualität durch Vielfalt
Gute Rechtswissenschaft benötigt unterschiedliche Perspektiven. Deshalb versteht OpenRewi Diversität nicht als Ergänzung, sondern als Voraussetzung für wissenschaftliche Qualität.
Wir möchten insbesondere Stimmen sichtbar machen, die in der Rechtswissenschaft bislang unterrepräsentiert sind. Dazu gehören unter anderem FLINTA*-Personen, BIPoC, Menschen mit Behinderungen, Erstakademiker*innen, queere Menschen sowie weitere Gruppen, die im Wissenschaftsbetrieb strukturellen Benachteiligungen begegnen.
Verbindliche FLINTA*-Quote
Auf Grundlage unseres Diversity Statements gilt für Autor*innen- und Herausgeber*innen-Teams bei OpenRewi eine verbindliche FLINTA*-Quote von mindestens 50 Prozent.
Jedes neue Projekt ist verpflichtet, mindestens die Hälfte der Plätze in Autor*innen- und Herausgeber*innen-Teams für FLINTA*-Personen vorzusehen. Darüber hinaus streben wir eine möglichst große Diversität der beteiligten Personen und Perspektiven an.
Diese Regelung verstehen wir als einen konkreten Beitrag zu mehr Sichtbarkeit und Teilhabe in der Rechtswissenschaft.
Zu unserem Verständnis von offener und guter Rechtswissenschaft gehört auch, dass vielfältige Stimmen und Perspektiven Gehör finden. Daher zentrieren wir Perspektiven, die sonst in der Rechtswissenschaft oft marginalisiert werden. Bei unseren Autor*innen- und Herausgeber*innenteams gilt die Vorgabe einer FLINTA* Quote von 50 % und wir streben auch darüber hinaus eine größtmögliche Diversität an. Unser Ziel ist es daher, dass sich Menschen als Autor*innen und/oder Herausgeber*innen beteiligen, die sich nicht als Teil der weißen Dominanzgesellschaft verstehen, BIPoC, Menschen aus dem globalen Süden, Menschen mit Behinderungen, Erstakademiker*innen, queere Menschen und Menschen aus anderen Gruppen, die im Wissenschaftsbetrieb noch unterrepräsentiert sind. Im Bewusstsein um unterschiedlich verteilte finanzielle, soziale, zeitliche Ressourcen und Verpflichtungen möchten wir gemeinsam als Herausgeber*innen und Autor*innen darauf hinwirken, Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Den Schreib- und Publikationsprozess barrierearm und zugänglicher zu gestalten, ist uns ein Anliegen.
Diversity-Statement, das der Verein 2023 verbindlich beschlossen hat.
Barrierefreiheit und Zugänglichkeit
Offenheit bedeutet für uns auch, Wissensangebote möglichst zugänglich zu gestalten.
Wir bemühen uns darum, unsere Publikationen, Arbeitsprozesse und Kommunikationsangebote barrierearm zu entwickeln. Dabei verstehen wir Barrierefreiheit nicht als einmalige Aufgabe, sondern als kontinuierlichen Lern- und Verbesserungsprozess.
Diskriminierungskritische Rechtswissenschaft
Die Gestaltung von Fällen, Beispielen und Lehrmaterialien prägt das Verständnis von Recht und Gesellschaft. Deshalb legen wir Wert auf eine diskriminierungskritische, diversitätsbewusste und geschlechtergerechte Sprache und Darstellung.
Wir möchten stereotype Rollenbilder sichtbar machen, hinterfragen und vermeiden. Unsere Projekte sollen dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen in rechtswissenschaftlichen Materialien wiederfinden können. Außerdem möchte wir der unreflektierten Verwendung von (Rollen)Stereotypen entgegenwirken, die gerade in der rechtswissenschaftlichen Ausbildungsliteratur noch immer sehr verbreitet ist. Die Gestaltung von Fällen, Texten und Beispielen in den Projekten von OpenRewi soll daher gender- und diversitätssensibel und diskriminierungskritisch sein. Zur Orientierung können auch dieser Leitfaden oder diese Checkliste dienen. Im Sinne einer geschlechtergerechten Sprache sind alle Texte bei OpenRewi gegendert, wobei die Teams die Form des Genderns selbst wählen können.
Transparenz und Beteiligung
OpenRewi wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und folgt den Prinzipien einer offenen Vereinskultur. Transparenz, demokratische Beteiligung und direkte Kommunikation sind für uns zentrale Bestandteile gemeinschaftlicher Zusammenarbeit.
Wir verstehen Wissenschaft als Gemeinschaftsaufgabe und freuen uns über Menschen, die sich mit Ideen, Kritik, Erfahrungen und Perspektiven einbringen.