OpenRewi auf der JurOA 2026

Verfasst von OpenRewi am 4. September 2026

Treffen der offenen Rechtswissenschaft auf der JurOA 2026

Die JurOA, 2018 ins Leben gerufen, ist die zweijährlich stattfindende Konferenz des Netzwerks Open Access für die Rechtswissenschaft (jurOA), dem Vertreter*innen aus Wissenschaft, Verlags- und Bibliothekswesen sowie der Forschungsförderung angehören. OpenRewi war dieses Jahr nicht nur zahlreich auf der diesjährigen Tagung vertreten.

Vorträge und Projektvorstellungen

Unter dem Motto „Weiter auf dem Weg zu Open Science: Wie und was kann Rechtswissenschaft beitragen?“ konnte OpenRewi einige Beiträge beisteuern: Maximilian Petras und Evin Dalkilic sprachen zu Zielkonflikten offener Lizenzen in der Wissenschaft, Ida Holschbach zu Künstlicher Intelligenz und Offenen Lizenzen. Ellen Euler und Philipp Falkenburg steuerten Gedanken zur Forschungsbewertung in der Rechtswissenschaft bei. Sophie Reule, Jonas Hantow, Philipp Falkenburg, Ellen Euler und Yan Heinemann aus dem assoziierten Projekt KidRewi konnten die Ergebnisse einer Interview-Studie zu offenen Bildungsressourcen vorstellen.

Ehrung für Einsatz für Open Access in der Rechtswissenschaft

Wir freuen uns besonders, dass einige Assoziierte von OpenRewi für ihre Arbeit zur Förderung von Open Access in den Rechtswissenschaften mit Professor-Hürlimann-Gedenkstipendien ausgezeichnet wurden. Evin Dalkilic und Philipp Falkenburg wurden für ihre langjährige Arbeit für Open Access in der Rechtswissenschaft ausgezeichnet. Beide unterstützen im Projekt VEStOR die Arbeit von OpenRewi. Für den Open Access-Kommentar wurden Esther De Haan und Anna Gerchen ausgezeichnet. Mit dem durch Nikolas Eisentraut und Esther De Haan vorgestellten OAK wurde eine Plattform für die Veröffentlichung von frei verfügbaren rechtswissenschaftlichen Kommentaren geschaffen, auf der gerade laufend Kommentierungen zum Grundgesetz veröffentlicht werden. Wir gratulieren auch den anderen Preisträger*innen. 

Abgerundet wurde das Tagungsprogramm durch eine Führung durch das Herzstück des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht, die Bibliothek. Wir danken allen Teilnehmer*innen für den Austausch.

Besonderen Dank verdienen Claudia Holland und Christian Eckl für die großartige Organisation und Ausrichtung der Tagung!

Einige Preisträger*innen (v. l.): Simone Rosenkranz, Teona Kvirikashvili, Anna Gerchen, Esther De Haan und Evin Dalcilic mit Prof. Dr. Dr. Hanjo Hamann (m.).

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